So, 26. Mai 2019
12.05.2019 15:30

Weltumweltwochen-Start

200 Veranstaltungen für besseren Umweltschutz

Bis Ende des Jahres muss Österreich der EU-Kommission den Klimaplan vorlegen und schildern, wie bis 2030 zumindest 36% der CO2-Emissionen verringert werden. Wenn nicht, drohen Strafen in der Höhe von bis zu zehn Milliarden Euro. Umweltlandesrat Rudi Anschober sieht Bund und Länder gefordert.

„Egal, ob Bund oder Länder die Kosten für die Klimaschutzversäumnisse tragen müssen, es trifft in beiden Fällen den Steuerzahler. Deshalb hoffe ich, dass der Klimaschutz nun ernsthaft angepackt wird“, gibt Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) die Hoffnung nicht auf.

Fünf Forderungen an den Bund
Er ist überzeugt, dass bis Jahresende Österreich der EU noch einen Klimaplan übermitteln wird, der die drastische Einsparung von Kohlenstoffdioxid (CO2) genau definiert. Der Bund sei in fünf Punkten gefordert. Durch eine ökosoziale Steuerreform soll ab 2020 klimaschädliches Verhalten belastet und klimafreundliches Handeln belohnt werden. Klimaschädigende Subventionen müssen gestrichen werden.

Zwei Milliarden Euro pro Jahr für Öffi-Ausbau
„Notwendig ist eine Beschleunigung der Energiewende. Außerdem muss in der Verfassung das Erreichen der Klimaschutzziele verankert werden“, so Anschober. Für den Öffi-Ausbau müsste jährlich je eine Milliarde € für den ländlichen sowie den urbanen Raum fließen.

Große Bewusstseinsinitiative
Auch auf Landesebene gäbe es Potenzial. Etwa durch Bewusstseinsbildung. Einen wichtigen Impuls erwartet sich Anschober durch die ab Dienstag beginnenden Weltumweltwochen mit 200 Veranstaltungen im Bundesland.

Mario Zeko
Mario Zeko

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