Diskriminierung

Südafrikas Verband wegen CAS „völlig geschockt“

Sport-Mix
02.05.2019 13:15
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Südafrikas Leichtathletik-Verband (ASA) prüft einen Einspruch gegen das CAS-Urteil im Fall von 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya. Man sei „völlig geschockt darüber, wie eine Institution mit so hohem Ansehen wie der CAS eine Diskriminierung gutheißen kann, ohne mit der Wimper zu zucken“, teilte die ASA zur Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) am Donnerstag mit.

Man werde „in Kürze“ entscheiden, ob das Urteil angefochten wird oder nicht. Ein Einspruch gegen CAS-Urteile ist innerhalb eines Monats vor dem Schweizer Bundesgericht möglich.

Der CAS hatte am Mittwoch den Einspruch der 28-jährigen Südafrikanerin Semenya und der ASA abgelehnt. Damit tritt am 8. Mai eine Regel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF in Kraft, mit der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt werden. Die Regelung gilt für Strecken von 400 Metern bis einer Meile (1.609 Meter) und trifft damit 800-m-Spezialistin Semenya.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport-Mix
02.05.2019 13:15
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung