23.04.2019 20:04 |

Mindestsicherung Neu

Kaum Zustrom zu Anti-Regierungs-Demo in Wien

Gerade einmal 150 Personen haben sich Dienstagnachmittag am Ballhausplatz vor dem Bundeskanzleramt zusammengefunden, um gegen die Abschaffung der Mindestsicherung zu protestieren. Verschiedene Organisationen wie die Volkshilfe, SOS Mitmensch oder Omas gegen Rechts hatten zu der Kundgebung, die Teil der österreichweiten #aufdiestrasse-Protest-Tour der Volkshilfe Österreich ist, aufgerufen.

Mit einem Programm, bestehend aus mehreren Künstlern und Rednern, wurde gegen den für Donnerstag im Parlament geplanten Beschluss zur Verschärfung des Mindestsicherungsgesetzes demonstriert. Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger hatte im Rahmen der Tour in jeder Landeshauptstadt sein Zelt aufgeschlagen, um „zu mahnen, dass nicht andere Menschen auf die Straße gedrängt werden“. Für den Sprecher von SOS Mitmensch, Alexander Pollak, ist das Vorhaben von Türkis-Blau „das schlimmste Armuts-Verschärfungspaket der Zweiten Republik“.

Regierung stolz auf Mindestsicherung Neu
Die Spitzen von ÖVP und FPÖ hatten sich Mitte März nach einer Regierungssitzung, bei der die Mindestsicherungsreform beschlossen wurde, hocherfreut erzeugt. „Ich glaube, wir haben ein System geschaffen, das deutlich besser und gerechter ist“, sagte Kanzler Sebastian Kurz. Die bisherige Mindestsicherung sei „viel zu attraktiv für Migranten, für Zuwanderer ins Sozialsystem“, ist der ÖVP-Chef überzeugt.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien Wetter

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter