Imkern als Therapie

„Häfn-Bienen“ bringen Gefangenen Geduld bei

Wissen
22.04.2019 15:27
Porträt von krone.at
Von krone.at

In der Justizvollzugsanstalt Remscheid im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen werden Häftlinge zu Imkern. „Sinnvolle Beschäftigung mit therapeutischen Aspekt“ ist das Ziel des Programms, bei dem man den schweren Burschen mithilfe der Bienen Geduld beibringen möchte.

„Raus aus der Zelle und rauf auf die Felder“ lautet das Motto, das allerdings nur für Gefangen gilt, die sich bereits im offenen Vollzug befinden. Also für Häftlinge, die morgens das Gefängnis verlassen, einer Arbeit nachgehen und nach Dienstende wieder in ihre Zelle zurückkehren.

Jährlich rund eine Tonne Honig
Neben Remscheid läuft das Programm noch in zwei weiteren Gefängnissen. Gemeinsam werden so zurzeit 68 Bienenvölker bewirtschaftet. Die drei Millionen „Häfn-Bienen“ liefern jährlich rund eine Tonne Honig. So sollen den Häftlingen Perspektiven für die schwierige Jobsuche nach dem Vollzug eröffnet werden.

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