23.03.2019 09:00 |

Salzburg Inoffiziell

(K)eine Empfehlung für Preuner und Auinger

Für die Stichwahl gibt es nur von der KPÖ eine offizielle Wahlempfehlung für Auinger. Ferch sagt: „Ich wähle Preuner!“

Bürgergermeister Harald Preuner (ÖVP) gegen Vize-Stadtchef Bernhard Auinger (SPÖ) lautet das Duell am Sonntag in der Stadt-Stichwahl. Acht Kandidaten hatten sich am 10. März dem ersten Wahlgang gestellt. Die meisten halten sich bedeckt, was ihr Stimmverhalten in Runde zwei angeht.

Einzig die KPÖ, die mit Kay-Michael Dankl in den neuen Gemeinderat einzieht, gibt eine offizielle Wahlempfehlung ab: „Ein kritisches Ja zu Auinger.“ Beim Schlüsselthema leistbares Wohnen könne man von einem roten Bürgermeister mehr einfordern als von Preuner.

Christoph Ferch von der Liste SALZ hat auf seinem Privathaus ein Plakat des Amtinhabers hängen. „Ich wähle Harry Preuner. Das Plakat hat aber mein Nachbar aufgehängt.“ Generell stehe seine Liste aber den beiden Kandidaten neutral gegenüber.

Neben ÖVP und SPÖ sind die Grünen die dritte Regierungspartei. Die zukünftige Stadträtin Martina Berthold meint zur Stichwahl: „Ich stehe für eine weltoffene Stadt und will Vielfalt in der Zusammenarbeit und in der Kultur.“ Heißt das, sie wählt Auinger? „Ich werde keinen Namen nennen.“

Auch FPÖ-Spitzenkandidat Andreas Reindl will keine Wahlempfehlung abgeben. „Ich persönlich habe meine Präferenzen, da kann jeder eins und eins zusammenzählen“, lässt er aber durchblicken, Preuner wählen zu wollen.

Die Blauen sind zwar großer Wahlverlierer, aber im neuen Gemeinderat und in den Ausschüssen, allen voran dem wichtigen Stadtsenat, das Zünglein an der Waage. Preuner braucht sie und Ferch, wenn er eine bürgerliche Mehrheit will.

Der scheidende Neos-Stadtrat Lukas Rößlhuber lässt sich gar nicht in die Karten blicken: „Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen, die ich aber nicht bekanntgeben will.“

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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