20.03.2019 10:59 |

160.000 pro Jahr

Australien will weniger Migranten aufnehmen

Australien will in Zukunft nur noch 160.000 statt wie bisher 190.000 Einwanderer pro Jahr ins Land lassen. Die Neuankömmlinge sollen zudem verstärkt in ländlichen Gebieten und nicht mehr in den großen Städten angesiedelt werden, kündigte der konservative Premierminister Scott Morrison am Mittwoch in Canberra an.

In Australien wird höchstwahrscheinlich im Mai das Parlament neu gewählt. Das Thema Einwanderung spielt dabei eine wichtige Rolle. Morrison steht erst seit vergangenem Sommer an der Spitze der rechtsliberalen Koalition. Sein Vorgänger Malcolm Turnbull war von der eigenen Partei, den Liberalen, gestürzt worden. Nach den Umfragen hat die sozialdemokratische Labor-Partei gute Chancen, die Regierung zu übernehmen.

Rigorose Flüchtlingspolitik in Australien
Australien betreibt seit mehreren Jahren eine strenge Politik gegenüber Flüchtlingen. Zu ihrer Unterbringung wurden auf mehreren Pazifikinseln Internierungslager eingerichtet, was vielfach auf Kritik stieß. Derzeit leben auf dem Kontinent etwa 25 Millionen Menschen. Die Bevölkerung wächst jedes Jahr um 400.000 Menschen. Drei Viertel des Zuwachses entsteht durch Einwanderung.

Neuankömmlingen sollen aufs Land
Der Großteil der Migranten ist in Metropolen wie Sydney, Melbourne und Brisbane zuhause. Die großen Städte, denen durch das Wachstum hohe Kosten entstehen, sollen entlastet werden, weshalb Neuankömmlinge vor allem in Kleinstädten und in ländlichen Gegenden angesiedelt werden sollen.

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