Johannes Kläbo ist beim Langlauf über 10 Kilometer zu seiner dritten Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Val di Fiemme und zu seiner achten insgesamt gelaufen. Benjamin Moser und Mika Vermeulen verpassten die Top-20.
Mika Vermeulen hat am Freitag auch in seinem zweiten Langlauf-Olympiabewerb keinen Spitzenplatz belegt. Der 26-jährige Steirer, der zum Auftakt im Skiathlon nur auf Platz 41 gelandet war, belegte über 10 km Skating in Tesero nur den 27. Platz unmittelbar hinter Benjamin Moser. Gold holte einmal mehr Johannes Hösflot Kläbo. Der norwegische Dominator verwies den Franzosen Mathis Desloges um 4,9 Sek. und Mitfavorit Einar Hedegart sogar um 14 Sekunden auf die Plätze.
Superstar Kläbo holte bereits das dritte Gold bei diesen Spielen. Nach seinen starken Auftritten im Skiathlon und Klassik-Sprint holte der 29-jährige Rekordweltmeister bereits sein insgesamt achtes Olympia-Gold. Er schloss damit zu den Winter-Olympiarekordhaltern Marit Björgen, Ole Einar Björndalen und Björn Dählie auf. Kläbo absolvierte das Rennen in 20:36,2 Minuten.
„Das war einfach zu schlecht“
Österreichs Aushängeschild Vermeulen war in seiner Analyse wie gewohnt ehrlich. „Das war einfach zu schlecht. Die Wahrheit ist, dass im Moment nicht viel mehr drinnen ist. Wer spielt, kann verlieren. Stand jetzt haben wir alles verloren, zumindest was Olympia angeht“, sagte der Steirer im ORF-Interview. Er sei am Donnerstag in der Früh verkühlt aufgewacht und habe schon gedacht, das war es. „Ich habe es probiert. Ich wäre auch lieber besser.“ Dass mit Moser, der 2,2 Sekunden schneller war und 1:29,2 Minuten Rückstand auf Kläbo aufwies, sogar der Teamkollege vor ihm lag, nahm Vermeulen mit Humor. „Mir ist lieber, es ist ein Teamkollege vorne, den ich mag, als irgendeine Pfeif‘n.“
Vermeulen wollte sich noch nicht festlegen, ob er im 50er-Rennen überhaupt antritt. „Schauen wir mal, ich geh schlafen und schau, wie ich aufwache. Es muss schon realistisch sein. Nur Finisher sein, ist doch nicht mein Ziel.“ Es gebe noch ein paar Weltcuprennen.
Moser war es nicht viel wert, dass er bester Österreicher war. „Das muss man relativieren. Mika hat sich viel mehr erwartet heut, es tut mir leid für ihn. Ich bin leider auch nicht ganz zufrieden, habe bisserl zache ‘Haxn‘ gehabt am Anfang, bin dann besser reingekommen.“
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