08.03.2019 11:43 |

Interview

Kanzler im Gespräch: „Karfreitagslösung bleibt so“

Kurz in Kärnten bedeutete auch Kurz in der „Krone“. Der Bundeskanzler stellte sich vor seinem umjubelten Auftritt beim politischen Aschermittwoch der Kärntner Volkspartei den Fragen über sein Verhältnis zu Peter Kaiser, die Kärntner Türkisen und die Karfreitags-Debatte.

Ein Gespräch mit Donald Trump in Washington, Treffen mit der Arabischen Liga in Sharm el-Sheikh, mit Japans Premierminister Shinzo Abe in Tokio, mit dem Premierminister von Südkorea, Lee Nak-yeon, in Seoul und dazwischen der Opernball. Wie hält man das aus?
Weil es die Vielfalt der Aufgaben eines Bundeskanzlers zeigt und schön ist, weil man Österreich im Ausland vertreten kann.

Warum folgt die VP mit diesen Aschermittwoch-Events einer Tradition von Franz Josef Strauß und Jörg Haider?
Weil wir in der Tradition der Jungen Volkspartei weitermachen, die das erfunden hat. Beim ersten Mal hatten wir 150 Teilnehmer, diesmal 1300 und auch Klitschko.

In Kärnten besitzt die SPÖ fast die absolute Mehrheit. Wie ist die Zusammenarbeit mit LH Peter Kaiser?
Wir haben gute Kontakte, so wie mit allen Landeshauptleuten. Ich nenne als Beispiel nur die Hochwasserkatastrophe.

Neben Ihnen sitzt mit Martin Gruber der Kärntner VP-Chef. Er befindet sich in einer Koalition mit der SPÖ. Wo sind da die Reibungsflächen?
Die ÖVP ist immer stark in Ländern und Gemeinden, die Zusammenarbeit richtet sich stark nach den Mehrheiten. So auch in Kärnten.

Die Kärntner Volkspartei war immer die lahmste Truppe der VP. Ist sie weiter eine vernachlässigbare Größe?
Ganz und gar nicht. Die Kärntner VP ist eine ganz wichtige Partei. Sie ist auch fast überproportional vertreten, denken Sie an Elli Köstinger, an Josef Moser.

Katholiken, Protestanten und Altkatholiken protestieren gemeinsam gegen die Karfreitagsregelung. Ist sie bereits gescheitert?
Nein, das hat uns die von der Arbeiterkammer unterstützte Klage beim Europäischen Gerichtshof eingebracht. Es gab also die Notwendigkeit einer Regelung. Der evangelische Bischof Bünker hat sogar zugestimmt. Bei den Katholiken auch die Bischofskonferenz.

Wird das noch geändert?
Das ist kein Thema. Wir werden die Regelung nicht ändern, diese Lösung bleibt. Aber wir respektieren natürlich andere Meinungen.

Das ganze Interview lesen Sie in der „Krone“ vom 8. März!

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger

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