Die Guttaringer Ski-Speedspezialistin Carmen Spielberger spürt noch die Nachwehen vom Trainingssturz in Tarvis. Am Dienstag wartet ein weiterer MRT-Termin. Der Arriacherin Nadine Fest bereitet die Abfahrt Kopfzerbrechen, im Super-G fuhr sie in Tarvis das bisher beste Saisonergebnis ein.
Für den Schockmoment bei den Ski-Weltcup-Bewerben in Tarvis sorgte Carmen Spielberger, die im zweiten Training stürzte. „Ich bin in der dritten Kurve leider in eine Spur reingekommen, dann hat es mir gleich die Ski auseinandergezogen und dann bin ich eh schon runtergekugelt. Das ist halt Berufsrisiko“, erzählt die Guttaringerin.
„Spazieren gehen funktioniert, dabei belasse ich es zurzeit“
Als Andenken hat die 23-Jährige blaue Flecken und Schmerzen in der rechten Hüfte mitgenommen. „Aktuell mach ich nur das, was schmerzfrei geht. Spazieren gehen funktioniert, dabei belasse ich es zurzeit“, so Carmen. „Was genau bei der Hüfte ist, weiß ich noch nicht. Beim ersten MRT am Freitag sah es nicht so schlimm aus, am Dienstag habe ich noch eines!“
Die Bewerbe verfolgte sie im Teamhotel. „Das haben wir so beschlossen, weil zwei Stunden in der Kälte zu stehen, ist für die Regeneration nicht das Beste! Danach bin ich mit den Fans heimgefahren. Die waren ja wieder fleißig unterwegs.“
„Wäre wohl besser, wenn ich den Kopf beim Start abgebe!“
Nadine Fest bereitete die Abfahrt, wo sie als 32. die Punkteränge verpasste, Sorgen: „Da war ich schon enttäuscht, weil es in den Trainings besser gelaufen war. Aber im Rennen habe ich den Kopf eingeschalten. Für mich wäre es wohl besser, wenn ich ihn am Start abgeben würde!“ Am Sonntag fuhr sie im Super-G mit Rang 23 ihr bestes Saisonergebnis ein. Auf Platz zehn fehlten nur 66 Hundertstel. „Das macht Hoffnung“, so die 27-jährige Arriacherin.
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