"Ich freue mich, unseren Fans die schöne Nachricht zum heutigen Spiel gegen RB Salzburg zu überbringen - und natürlich freue auch ich mich auch ganz besonders, bei diesem einzigartigen Verein zu bleiben!", sagte Hofmann in einer per Videowalls eingespielten Botschaft an die Fans. Der Anhang quittierte die frohe Kunde mit heftigem Jubel, es schien als hätte Rapid bereits das Führungstor gegen die Salzburger erzielt. Der per Transparent transportierte Wunsch ("Capitano bleib an Bord!") wurde erhört.
"Ich möchte mich für die Geduld bedanken"
Hofmann spielte auch auf die monatelange Bedenkzeit an, die er bezüglich eines möglichen Wechsels beansprucht hatte: "Ich möchte mich bei allen Fans und Beteiligten wie Präsident Edlinger und Sportdirektor Alfred Hörtnagl für die Geduld bedanken." Hofmann war seit dem Spätherbst immer wieder mit lukrativen Angeboten aus Spanien in Verbindung gebracht worden.
"Fahnenträger des grün-weißen Erfolgswegs"
"Hofmann ist im besten Fußballeralter. Auch der Präsident hat sich noch sehr stark eingesetzt, dass er seine Unterschrift unter den Vertrag setzt", sagte Hörtnagl. "Letztendlich ist er der Fahnenträger des grün-weißen Erfolgswegs. Wir haben noch viel mit ihm vor. Ich glaube, dass der Vertrag große Wertschätzung ausdrückt, nicht nur was seine Bezüge betrifft, sondern auch, dass seine Arbeit bei Rapid auch nach seiner aktiven Karriere weitergehen soll."
Kreativakteur erzielte in 265 Pflichtspielen 80 Tore
Hofmann darf sich damit endgültig als integrativer Bestandteil der Rapid-Familie fühlen, der er nun seit 2002 angehört. Mit Ausnahme der Frühjahrssaison 2006, in der er sich erfolglos bei 1860 München versuchte, spielte der zweifache Vater, der mit einer Wienerin verheiratet ist, seine gesamte Profi-Karriere über in Grün-Weiß. Insgesamt 265 Pflichtspiele bestritt der technisch versierte, kämpferisch vorbildliche Kreativakteur der Elf von Peter Pacult und erzielte dabei 80 Treffer. Ein Einsatz für Österreichs Nationalteam blieb dem gebürtigen Würzburger wegen der FIFA-Statuten versagt.
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