03.03.2019 06:00 |

Aufnahmeverfahren

Polizei freut sich über massiven Bewerberansturm

Frohe Kunde aus dem Innenministerium: Nachdem das „Polizei-Aufnahmeverfahren neu“ jüngst für kritische Schlagzeilen sorgte (Stichwort: nicht anerkannte Bewerber-Test-Ergebnisse aus dem Vorjahr), darf man sich aktuell über ein Allzeithoch bei Anwärtern für den Exekutivberuf freuen.

Bereits nach dem offiziellem Start des neuen Aufnahmeverfahrens mit 1. Jänner landeten in den folgenden vier Wochen österreichweit insgesamt 830 Bewerbungen bei der Polizei. Zum Vergleich: Im Jänner 2018 zählte man 200 weniger. Und der Ansturm auf den Exekutivberuf riss auch nicht ab – ganz im Gegenteil: Laut offiziellen Zahlen aus dem Innenministerium haben sich allein im Februar nicht weniger als 2403 Anwärter für die Auswahltests angemeldet. Ein Allzeithoch in Sachen Bewerbungen für den Polizeiberuf.

„Wir finden die bestqualifiziertesten Leute“
Die gelungene, wenn auch von einigen Seiten im vergangenen Sommer kritisierte Rekrutierungs-Offensive, wie das modernisierte, österreichweit einheitliche Aufnahmeverfahren seien laut Innenminister für diesen Ansturm verantwortlich. Und nicht die angeblich nach unten geschraubten, sportlichen Kriterien. „Wir haben das System so umgestaltet und optimiert, dass alle Seiten davon profitieren. Wir finden die bestqualifiziertesten Leute, und die Bewerber erfahren wesentlich rascher, ob sie mit der Ausbildung beginnen können“, erklärt Herbert Kickl.

Klaus Loibnegger und Richard Schmitt, Kronen Zeitung

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