20.02.2019 14:24 |

„Ab in die Mülltonne“

So stellte sich Lagerfeld seine „Beerdigung“ vor

Mit Karl Lagerfeld ist einer der größten Modeschöpfer aller Zeiten von uns gegangen. Über den Tod schien sich der Modezar bereits vor Jahren Gedanken gemacht zu haben. „Verbrennen, Asche und ab in die Mülltonne“, lauteten seine - vermutlich etwas überspitzten Worte - noch vor zehn Jahren. Aber auch in aktuelleren Interviews hatte Lagerfeld klare Vorstellungen.

Über sein Ableben und eine dazugehörige Beerdigung sagte Lagerfeld gegenüber dem französischen Magazin „Numero“: „Wie schrecklich! Eine Beerdigung? Da sterbe ich lieber!“

„Schrecklich, Menschen mit ihren Überresten zu stören“
Einen Wunsch äußerte der Modeschöpfer dann doch: „Ich will verbrannt werden und meine Asche soll zusammen mit der meiner Mutter verstreut werden - und mit der von ,Choupette‘ (seiner Katze, Anm.), wenn sie vor mir stirbt.“ Mit dieser Aussage wiederholte der Star-Designer einen Wunsch, den er bereits 2015 äußerte. In einem Fernsehinterview sagte er: „Wenn ich eines Tages sterbe, möchte ich auch keine Beerdigung. Ich finde es schrecklich. Ich möchte einfach verschwinden wie die Tiere des Urwaldes. Es ist schrecklich, Menschen mit ihren Überresten zu stören.“

Sprecher: „Wir respektieren seinen Wunsch“
Dass es für Lagerfeld keine öffentliche Zeremonie oder Würdigung geben soll, bestätigte auch ein Sprecher des Modehauses Chanel am Mittwoch: „Wir respektieren den Wunsch von Karl Lagerfeld.“ Zur Beisetzung gebe es bisher keine Entscheidungen.

Der letzte Pariser Modezar war am Dienstag in Neuilly bei Paris gestorben. Chanel, wo Lagerfeld jahrzehntelang als Kreativdirektor wirkte, hatte sich nicht zu Einzelheiten geäußert.

Lagerfeld kam in Hamburg zur Welt - nach eigenen Angaben im September 1935, womit er 83 Jahre alt geworden wäre. Als Geburtsjahre kursieren aber auch 1933 und 1938.

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