20.02.2019 06:05 |

Kritik an den Plänen

Unternehmer zeigen kein Verständnis für die Sperre

Kritik an der geplanten Neutor-Sperre hagelt es auch von Seiten der Wirtschaft (siehe Wirtschaft hat wenig Freude mit der Neutorsperre): Zwar sei man an einem verkehrsberuhigendem Konzept interessiert, dem jetzigen Vorschlag fehle aber eine Gesamtstrategie. Manche Unternehmer orten beim „Krone“- Lokalaugenschein in der Altstadt sogar einen „Schildbürgerstreich“.

Sie gehören zu jenen, die den Sonnenstrahlen am Dienstag nur wenig abgewinnen konnten: Die Unternehmer in der Altstadt, denen der Vorschlag der Politik - So wird die Neutor-Sperre im Detail aussehen - teils sauer aufstößt. Wie auch Angelika Schneider-Ranft, die ein Juwelier-Geschäft in der Getreidegasse betreibt: „Das ist ein Schildbürgerstreich, ich kann keine Fußgänger-Zone machen, wo die Obusse durchfahren. Wir haben schon jetzt weniger Kunden wegen der Baustellen.“

Ähnlich sieht das Altstadt-Verband-Obmann Andreas Gfrerer: „Wir sind zwar schon für eine Verkehrsberuhigung, aber der jetzige Vorschlag ist ein Schnellschuss, der viel zu kompliziert ist, viele Fragen zur Verkehrssteuerung offenlässt und Kunden verunsichert.“ Für ihn käme ein Shared-Space-Konzept vom Neutor bis zur Griesgasse infrage. Auf dem Müllner-Hügel wird mehr Verkehr erwartet: „Das Ganze ist nicht durchdacht, eine Mehrbelastung für die Anwohner“, so Bio-Ladenbetreiber Norbert Leitner.

Verena Seebacher
Verena Seebacher

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