3,2 % mehr Gehalt:

Sozialberufe kosten Land nun vier Millionen € mehr

Der neue Kollektivvertrag in der Sozialwirtschaft ist besiegelt – siehe dazu auch Seite 8. Für Mitarbeiter etwa des Hilfswerks oder der Volkshilfe gibt es rückwirkend per 1. Februar 3,2 Prozent mehr Gehalt. Für das Land Oberösterreich bedeutet das im laufenden Jahr zusätzliche Ausgaben von rund vier Millionen Euro. Dennoch überwiegt im Linzer Landhaus die Freude über die Einigung.

„Es ist gut, dass jetzt endlich wieder Ruhe einkehrt“, atmet auch SPÖ-Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer auf. Nach der Einigung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf einen neuen Kollektivvertrag in der Sozialwirtschaft ist das Thema Streik vom Tisch. Gerstorfer ist mit dem Plus von 3,2 zufrieden.

„Gutes Signal an Mitarbeiter“
„Der Abschluss ist höher als jener der Landesbediensteten und damit ein gutes Signal für die Mitarbeiter!“ Apropos Land: Dieses finanziert zu einem Großteil den Sozialbereich und damit auch die Gehälter der Mitarbeiter in den Organisationen wie Hilfswerk oder Volkshilfe. Die Lohnerhöhung wird sich deshalb laut Gerstorfer dieses Jahr mit rund vier Millionen Euro zu Buche schlagen.

Land ging von Erhöhung von 2,5 Prozent aus
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hingegen geht von Mehrausgaben von 2,8 Millionen Euro aus: „Im Sozialbudget des Landes war für den Bereich der Sozialwirtschaft für heuer eine Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent vorgesehen. Durch nicht ausgeschöpfte Budgetmittel aus dem Vorjahr können nun aber auch die Mehrkosten vom Sozialressort getragen werden!“

Weitere Diskussionen notwendig
Gerstorfer stimmt zu, sagt aber auch: „Der Zugriff auf die Rücklagen sichert das laufende Jahr ab. Über die Finanzierung der Folgejahre werden wir sicher noch diskutieren müssen!“

Mario Zeko
Mario Zeko

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