17.02.2019 16:55 |

Gewaltige Sprengung

Kraftwerks-Koloss wird dem Erdboden gleichgemacht

Das ging schnell: Mit 250 Kilogramm Sprengstoff ist am Sonntag das ehemalige Knepper-Kohlekraftwerk bei Dortmund gesprengt worden (siehe Video oben). Hunderte Anrainer, die zuvor sicherheitshalber ihre Häuser verlassen mussten, wohnten dem Spektakel bei, als das 69 Meter hohe Kesselhaus, der 130 Meter hohe Kühlturm und der 210 Meter hohe Schornstein gesprengt wurden. Übrig bleiben mehr als 28.000 Tonnen Schutt, der nun nach und nach von dem 58 Hektar großen Gelände abgetragen wird.

Mehr als 40 Jahre lang versorgte das Steinkohlekraftwerk „Gustav Knepper“ die Menschen im Ruhrgebiet mit Strom, bis es 2014 stillgelegt wurde.

Am Sonntag wurde das Kraftwerk an der Grenze zwischen Dortmund und Castrop-Brauxel dem Erdboden gleichgemacht.

Insgesamt 1500 Löcher hatten Arbeiter in den vergangenen Monaten für den Sprengstoff in die Mauern und Pfeiler gebohrt, die Experten hatten das Vorhaben detailliert geplant. Und alles ging gut.

Die Abbruchfirma Hagedorn hatte das 2014 stillgelegte Kraftwerk 2017 von Uniper und Eon gekauft und will die Fläche für eine neue Nutzung erschließen.

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