Sa, 23. März 2019
16.02.2019 08:24

WM-Slalom in Aare

Jetzt muss Kathi den richtigen Ton treffen

Kann Österreichs Quartett am Samstag (11 und 14.30 Uhr, hier im Liverticker) den drohenden „Medaillen-Nuller“ bei der WM in Åre vermeiden? In das letzte Rennen gehen die ÖSV-Mädels als Außenseiterinnen mit Ambitionen: „Es gilt nur hopp oder dropp.“

Letztes Damen-Rennen in Åre - damit die letzte Hoffnung der ÖSV-Mädels den ersten „Nuller“ an Medaillen seit der Heim-WM in Schladming 1982 zu vermeiden.

Wie Gallhuber
Leicht wird der Kampf ums Happy End im hohen Norden nicht. Zu dominant war das Elite-Duo Mikaela Shiffrin und Petra Vhlova, zu stark auch die „zweite Garnitur“ mit Wendy Holdener und Frida Hansdotter. Aber immerhin: Zweimal schafften auch die ÖSV-Girls den Sprung aufs Stockerl: Berni Schild in Levi, Katharina Liensberger in Flachau. Das Potenzial ist da, die Chance auf Edelmetall lebt - auch Katharina Gallhuber schaffte vor einem Jahr das schier Unmögliche und schnappte Shiffrin im Olympia-Slalom von Pyeongchang noch Bronze weg.

Schild kämpft
Schild kämpfte gestern noch mit den Folgen des Riesentorlauf-Sturzes. Die Physio hat das „Gnack“ wieder frei gemacht, nur ein blaues Kinn ist als Erinnerung geblieben, dem Slalom steht nichts im Weg: „Hopp oder dropp. Ein Lieblingshang von mir schaut anders aus, auf so etwas lernt man eigentlich Skifahren. Aber das nutzt nix. Wenn ich mein Leistungs-Maximum abrufen kann, dann fahre ich auch vorne mit“, ist sich die Wahl-Tirolerin recht sicher.

Drei Katharinas
Davon ist auch Katharina Liensberger überzeugt. Sie muss beim Damen-Slalom nur den richtigen Ton treffen. Was der 21-jährigen Vorarlbergerin nicht nur auf Grund ihrer skifahrerischen Fähigkeiten gelingen sollte. Schließlich spielt sie seit ihrer Kindheit Harfe. „Ich mag das sehr gern, weil es so beruhigend auf mich wirkt, wirklich entspannend.“ In Åre ist das Instrument (fast zwei Meter hoch, 40 Kilo schwer) nicht mit, dafür wird sie aber von ihrer Mutter begleitet. „Träumen“, sagt sie vor ihrem dritten Rennen in Åre (Silber im Team, 12. Riesentorlauf), „träumen muss erlaubt sein. Wir haben nur die Außenseiter-Rolle, das ist klar. Aber wir wissen, was wir können“, gibt sich die 21-Jährige ziemlich selbstbewusst. Liensberger ist übrigens mit Truppe und Debütantin Huber eine von drei Katharinas, die heute für Österreich starten.

G. Fraisl/E. Faisst, Kronen Zeitung

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