Station schließt

Spitals-Bewohnerin: „Schade, dass wir wegmüssen“

Wien
14.02.2019 15:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Für heftige Aufregung sorgt die Schließung der Geriatrie im Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien bis zum Jahresende. Wie berichtet, soll dort ein Zentrum zur Behandlung von Krebserkrankungen eingerichtet werden. Die Bewohner der Geriatrie sind von den Plänen nicht besonders begeistert.

Der Krankenanstaltenverbund (KAV) lud zu einem Besuch im Kaiser-Franz-Josef-Spital, um die Gründe für die Schließung darzulegen. „Wir brauchen hier dringend eine neue Struktur“, erklärte Generaldirektorin Eveline Kölldorfer-Leitgeb. Die Räumlichkeiten für die Onkologie, wo Krebspatienten behandelt werden, seien nicht mehr zeitgemäß. Im Masterplan für die Spitäler sei deshalb der Aufbau eines neuen Zentrums festgelegt.

Vorgesehen sind dafür Räume der Geriatriestation, die wesentlich neuer sind. Die Bewohner fühlen sich hier sehr wohl und sind über die Entscheidung nicht glücklich. „Schade, dass wir hier wegmüssen“, meint Bewohnerin Edith Garni (93).

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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