Mo, 27. Mai 2019
03.02.2019 08:13

„Technische Probleme“

16.000 Wiener derzeit Schwarzfahrer wider Willen

Seit Wochen haben die Wiener Linien „technische Probleme“ mit ihrer Hausbank. Einzahlungen von Jahreskartenbesitzern können nicht verarbeitet werden. Betroffen sind 16.000 Öffi-Passagiere, die mitunter völlig schuldlos zu Schwarzfahrern werden.

Ein Leopoldstädter, dessen Jahreskarte am 31. Jänner ausgelaufen war, hat bereits am 4. Jänner den vollständigen Betrag für die Verlängerung eingezahlt. Die Buchung ging bei der Bawag auch ordnungsgemäß hinaus. Seine neue Karte hat er aber bis heute nicht erhalten.

Überweisungen nicht vollständig eingelangt
Kein Einzelfall, wie eine „Krone“-Anfrage bei den Wiener Linien ergibt. „Aufgrund von technischen Problemen bei unserem Bankpartner sind Daten von Anfang Jänner getätigten Abbuchungen und Überweisungen von Jahreskartenkunden nicht vollständig bei uns eingelangt und konnten somit nicht verarbeitet werden“, erklärt Unternehmenssprecherin Kathrin Liener. An die 16.000 Öffi-Passagiere, deren Jahrestickets zum Monatswechsel abgelaufen sind, fallen darunter.

Was können die Betroffenen tun, um der saftigen Schwarzkappler-Strafe zu entgehen? „Unsere Ticketstellen geben provisorische Fahrscheine aus, mit denen man unser Netz bis zum Eintreffen der Jahreskarte nutzen kann“, so Liener. Auskünfte unter der Telefonnummer 7909 100 oder tarif@wienerlinien.at.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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