29.01.2019 13:00 |

Schonen Straßenbelag

Fiakerpferde schon bald mit Gummihufen unterwegs

Die Eisen an den Hufen zerstören den Asphalt und verursachen Schäden von rund 750.000 Euro im Jahr, klagt City-Chef Markus Figl (ÖVP). Die Fiaker haben nun darauf reagiert und eine Lösung gefunden, welche die großen Unternehmen bald umsetzen. Ein Hufeisen mit Gummi, das Pferdebeine und den Boden schont.

Das Eisen mit Gummibelag wurde vom Fiakerbetrieb Paul entworfen. Es soll sechs Wochen halten und optimale Eigenschaften für Tier und Straße aufweisen. „Der neue Beschlag wurde bereits der Stadt Wien angekündigt, mit der wir Hand in Hand arbeiten. Mit dieser innovativen Lösung sind die finanziellen Forderungen von Bezirksvorsteher Figl an die Stadt Wien hinfällig“, meint Werner Kaizar von der Initiative Pro Fiakerkultur.

Neben der Firma Paul stellen laut Kaizar auch die Betriebe Chytracek und Trampusch um. Damit bekämen 70 Prozent der Kutschenpferde demnächst Gummihufe. Dass der Rest nachzieht, ist wahrscheinlich. Die Stadt hat bei der Veterinärmedizinischen Uni auch Plastikhufeisen untersuchen lassen. Es gibt vier Modelle mit unterschiedlichen Eignungen. Laut Uni seien sie prinzipiell geeignet. Die Kutscher lehnen die Plastikvarianten strikt ab. Begründung: Schlecht für die Gelenke der Tiere (Rutschbewegung), teuer und in kurzer Zeit verschlissen.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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