23.01.2019 11:48 |

Aufatmen

Weniger Feinstaub: Luftgüte hat sich verbessert

Nicht nur in Klagenfurt, sondern in ganz Kärnten hat sich die Luftgüte verbessert. So sollen vor allem weniger Verkehr und Hausbrand die Feinstaubkonzentration verringert haben.

„Das Klagenfurter Becken gilt nicht mehr als belastetes Gebiet, das Bündel an Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität hat gegriffen“, so Landesrätin Sara Schaar, die betonte, dass sich die Luftqualität generell in ganz Kärnten verbessert habe. Wie Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz betonte, gab es bis 2007 in Klagenfurt noch eine sehr hohe Feinstaubbelastung. Zulässig sind laut Bundesumweltamt 25 Überschreitungstage im Jahr. 2005 waren es in Klagenfurt noch 82! In den letzten beiden Jahren wurde der Grenzwert nicht mehr erreicht.

„Gemeinsam mit der TU Graz haben wir herausgefunden, was die Hauptprobleme für Feinstaub in Klagenfurt sind, nämlich der Verkehr und der Hausbrand“, so die Bürgermeisterin. Mit zahlreichen Maßnahmen wurde dem gegengesteuert. So wurden Straßenreinigung und Winterdienst optimiert, der Fernwärmeausbau forciert, das alte Fernheizwerk auf Heizöl leicht umgestellt oder die Busflotte motortechnisch modernisiert.

„Wir dürfen uns jetzt aber nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern müssen die Maßnahmen weiter umsetzen und sogar ausbauen“, so die Bürgermeisterin. Für Mathiaschitz ist auch die Durchfahrtssperre der Burggasse ein Teil der erfolgreichen Maßnahmen im Kampf gegen den Feinstaub. „Daher wird die Verordnung auch bleiben“, sagte Mathiaschitz.

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