23.01.2019 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Statistik-Befragung sorgte für Unmut

Für die sogenannte Mikrozensus-Erhebung, bei der statistische Daten zu Wohnen und Erwerbstätigkeit erhoben werden, wurde eine Leserin ausgewählt. Die Fragen der Statistik Austria wollte die Dame ausschließlich in Schriftform beantworten, was abgelehnt wurde.

„Ich möchte nicht, dass ich eine fremde Person für ein persönliches Interview zu mir in die Wohnung lassen muss“, wandte sich Brigitte M. an die Ombudsfrau. Vielmehr würde es die Wienerin vorziehen, die Befragung zur Gänze in schriftlicher Form zu absolvieren. Das teilte sie schriftlich und telefonisch der Statistik Austria mit. Dielehnte das Anliegen der Leserin jedoch postwendend ab. Weshalb sich Frau M. schließlich an unsere Redaktion wandte.

Die Statistik Austria verwies gegenüber der Ombudsfrau darauf, dass man laut Gesetz dazu verpflichtet sei, die Erhebungsmethode u. a. nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlich festzulegen. Weshalb ein Papierfragebogen nicht in Frage komme. Im gegenständlichen Fall könne man dem Wunsch, die gesamte Erhebung schriftlich zu erledigen, nicht nachkommen. Es gebe für Frau M. aber zwei Besonderheiten: Die Folgebefragung kann erstmals online durchgeführt werden. Aufgrund dieses Tests werde der Haushalt der Leserin insgesamt auch nur zweimal befragt.

 Ombudsfrau
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