22.01.2019 08:56 |

Morgen-Demo

Rot-Kreuz-Mitarbeiter gehen auf die Straße!

Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes sorgten am Dienstag mit einer Protestaktion auf den Straßen in Klagenfurt für Aufsehen. Mit Plakaten wurden Autofahrer auf den aktuellen Streit um die Entlohnung von Sonntags- und Nachtdiensten aufmerksam gemacht.

„Gut geschlafen?“ - „Wir nicht! Denn wir sind rund um die Uhr im Einsatz für Kärnten - und für Sie!“

Mit solchen Plakatbotschaften haben die Rot-Kreuz-Mitarbeiter am Dienstagmorgen die Autofahrer auf den Einfahrtsstaßen in Klagenfurt begrüßt - um auf die Zulagenproblematik hinzuweisen.

“Unsere Rettungssanitäter und Mitarbeiter der Leitstelle leisten Nacht- und Sonntagsdienste. Das bedeutet, dass wir am Sonntag nicht viele andere Zeit mit der Familie verbringen können. Diese Dienste werden jedoch nicht höher entlohnt“, erklärt Gert Thomaser, der Vorsitzende des Betriebsrates.

In vielen anderen Bundesländern würde das Rote Kreuz hingegen sehr wohl Sonntags- und Nachtdienste besser entlohnen. Zudem würden beinahe alle Kollektivverträge entsprechende Zulagen vorsehen.

Schärfere Demos möglich!
Trotz des Ärgers sei es den Mitarbeitern wichtig gewesen, bei der Protestaktion am Dienstag den Verkehr nicht zu stören, da es sich um einen Konflikt zwischen Mitarbeitern und Arbeitgeber handle. Sollte der Arbeitgeber nicht einlenken, seien Demos mit Einschränkungen für die Öffentlichkeit aber nicht auszuschließen, so Thomaser.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf
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