13.01.2019 12:57 |

Nach Explosion

Weitere Leiche unter Trümmern in Paris gefunden

Einen Tag nach der schweren Gasexplosion im Zentrum von Paris ist die Zahl der Todesopfer auf vier gestiegen. Wie die Staatsanwaltschaft der französischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte, wurde in den Trümmern die Leiche einer Frau gefunden.

Die vermutlich durch ein Gasleck ausgelöste Explosion in einem Gebäude des neunten Bezirks hatte am Samstag schwere Verwüstungen angerichtet. Zunächst hieß es, eine spanische Urlauberin sowie zwei Feuerwehrleute seien ums Leben gekommen und 47 weitere Menschen verletzt worden. Vermisst wurde zudem eine junge Frau. Vermutlich handelt es sich bei ihr um das vierte Todesopfer.

„Wie in Kriegsgebiet“
Wegen der Explosion, die sich gegen 9 Uhr rund einen Kilometer Luftlinie von der Pariser Oper entfernt ereignete, barsten Fensterscheiben in der Umgebung, in der geschäftigen Pariser Innenstadt brach ein Brand aus. Auf der Straße lagen Trümmerteile, der untere Teil eines Gebäudes wurde verwüstet und stand in Flammen. Auch geparkte Autos wurden durch die Explosion beschädigt. Einige wurden durch die Wucht der Detonation gegen Hauswände geschleudert.

„Ich schlief und wurde von der Erschütterung geweckt“, berichtete Claire Sallavuard, die in dem Gebäude in der Rue de Trevise wohnt, in dem sich die Explosion ereignete. „Alle Fenster der Wohnung explodierten, alle offenen Türen sprangen aus den Angeln. Um aus dem Zimmer zu kommen, musste ich über die Tür laufen. Die Kinder waren in Panik, weil sie nicht aus ihrem Zimmer kamen.“ Die Feuerwehr brachte die Familie schließlich über eine Leiter in Sicherheit.

Videos in sozialen Netzwerken zeigen ein schwer in Mitleidenschaft gezogenes Gebäude und eine völlig verwüstete Straße. „Ist das in Syrien oder in Paris?“, fragt sich zu Recht der eine oder andere Twitter-User. „Es sieht aus wie in einem Kriegsgebiet.“

Feuerwehr war wegen Gasaustritt schon vor Ort
Die Feuerwehr war zum Unglückszeitpunkt wegen eines gemeldeten Gasaustritts an Ort und Stelle im Einsatz gewesen. Aus diesem Grund ging die Polizei auch schnell von einem Gasleck als Ursache für die Explosion aus. Rund 100 Polizisten und knapp 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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