17.12.2018 10:31 |

Stadtregierung tagt

Eichstraßenbrücke: Lösung in Sicht

Die neue Eichstraßenbrücke zwischen den Stadtteilen Gnigl und Parsch wurde erst vor knapp zwei Wochen eröffnet und erhitzt schon die Gemüter. Stadtrat Harry Preuner (ÖVP) sieht in der Verkehrsregelung über die Brücke einen „Schildbürgerstreich“

Um 14 Uhr tagt das sogenannte Stadtratskollegium - der Bürgermeister, seine beiden Stellvertreter und die beiden Stadträte - im Schloss Mirabell. Preuner bringt dabei die neue Brücke auf die Tagesordnung. Wie die „Krone“ berichtet hat, kommt es seit der Wiedereröffnung immer wieder zu gefährlichen Szenen zwischen Radfahrern und Autofahrern. Grund: Es gibt auf der schmalen Fahrbahn einen Radweg in Richtung Innenstadt - zwei Autos und ein Radfahrer haben nebeneinander auf keinen Fall Platz.

Stadtauswärts gibt es keinen Radweg, sodass die Autofahrer auf der Brücke die Radfahrer überholen müssen. Gleichzeitig sind auf beiden Seiten die Gehsteige so breit, dass die Radfahrer in der Praxis dorthin ausweichen. Geht es nach Preuner, sollen auf beiden Seiten kombinierte Geh- und Radwege markiert werden.

Der Wahlkampf lässt grüßen

Die Diskussion über die neue Eichstraßenbrücke ist auch vor dem Hintergrund des näher rückenden Wahltermins am 10. März zu sehen. So macht etwa Baustadtrat Lukas Rößlhuber (NEOS) den scheidenen Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) für die Verkehrsplanung verantwortlich. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte - in diesem Fall Bürgermeister Preuner.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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