Lange Zeit war es doch recht still um Chris Norman, den ehemaligen Frontman der Kult-Band "Smokie". "Alice, Alice, who the fuck is Alice?", schallt es auch heute noch aus den Skihütten und Discobuden dieses Landes. Mit dem neuen Album "Break Away" will Norman aber auch wieder mit neuen Songs auf sich aufmerksam machen.
Chris Norman war DER Star bei der "Pro7"-Show"Comeback". Dort kämpfte er gegen ehemalige Superstars wieCoolio und die Weather Girls um den Titel "Comeback des Jahres".Während die Juroren mit dem alten Haudegen nicht immer freundlichumsprangen, wusste das Publikum von der ersten Show an - dieserMann wird das "Comeback des Jahres" starten.
Am Ende hatte Norman alle anderen Stars aus demFeld geschlagen, war dabei immer symphatisch geblieben und hatmit dem Sieger-Titel "Amazing" auch gleich einen internationalenCharts-Erfolg in für ihn in letzter Zeit unerwarteten Dimensionenabgeliefert.
"Wollte gar nicht mitmachen Jetzt wurde also gleich das "Comeback"-Album nachgeschossen,das laut Chris Norman ja eigentlich gar keines ist, denn: "Ichwar nie weg, ich habe jedes Jahr ein Album abgeliefert, aber esist schwierig, wenn man von den Medien ignoriert wird." Dementsprechenddann auch der Entschluss, das Angebot bei "Comeback" mitzumachen,anzunehmen: "Meine erste Reaktion war 'Nein, das mach ich nicht!'Am Ende waren wir uns zwar nicht sicher, aber wir haben uns gedacht,dass es einen Versuch wert ist. Es kann die Leute ja nur auf michaufmersam machen und die Risken waren vergleichsweise gering."
Das komplette Interview zum Comeback und Chris'Meinung über seine Mitstreiter bei der Comeback-Show findestdu über den Link in der Infobox rechts.
Das Album "Break Away" Das Album selbst überrascht dann doch ein wenig.Vor allem, weil es recht modern klingt. Auf MTV werden die meistenSongs zwar weiterhin nicht gespielt werden, aber Chris Normanzeigt auf "Break Away", dass er tatsächlich ein Vollblut-Musikerist. Rockige Songs wechseln sich mit - no na - gefühlvollenBalladen ab, hie und da wird es so richtig schön poppig undüberhaupt wird man kaum eine wirklich schlechte Nummer auf"Break Away" finden. Neben eigenständig komponierten Songsfinden sich auf dem Album auch Songs von Peter Kvint, dder u.a. auch schon für Größen wie Britney Spears undHeather Nova Songs aus dem Ärmel geschüttelt hat. "BreakAway" ist also tatsächlich ein mutiger Schritt nach vorne,ohne dabei das Markanteste an Chris Norman zu vergessen - seineStimme...
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.