Streit unter Kunden?

Panik in US-Kaufhaus nach Schüssen am Black Friday

Ausland
24.11.2018 11:41
Porträt von krone.at
Von krone.at

Schüsse am Schnäppchentag Black Friday haben in einem US-Einkaufszentrum für Panik gesorgt. Bei einem Streit in der Shoppingmall von Elizabeth im US-Staat New Jersey erlitt ein Mann Schussverletzungen am Handgelenk, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Hintergründe sind noch unklar, doch ließ die Polizei das gesamte Zentrum vorsorglich evakuieren.

Videos in den sozialen Netzwerken zeigten Käufer, die panisch nach Schutz suchten. Einige Augenzeugen berichteten auf Twitter, sie hätten gedacht, es handle sich um einen Schusswaffenangriff. Laut Lokalmedien hatten an dem Tag insgesamt 25.000 Kunden die Mall aufgesucht.

Suche nach dem Schütze dauert noch an
 
Polizeisprecher Todd Kelly sagte, der Schütze sei noch nicht gefunden und das Opfer weigere sich, mit den Ermittlern bei der Suche nach dem Verdächtigen zusammenzuarbeiten. Es habe sich um einen einzelnen Zwischenfall gehandelt.

Streitigkeiten zwischen Schnäppchenjägern führen zu Beginn der Weihnachtseinkaufsaison in den USA immer wieder zu Gewalt. Seit 2006 wurden nach einer Zählung der Website Blackfridaydeathcount.com elf US-Bürger an einem Black Friday getötet, 117 weitere wurden verletzt.

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