21.11.2018 14:40 |

Fünf Jahre danach

Gedenken an die Opfer der Maidan-Proteste

In der Ukraine hat die Staatsführung an den Beginn der prowestlichen Proteste vor fünf Jahren erinnert und der Opfer gedacht. Präsident Petro Poroschenko stellte mit seiner Ehefrau Marina an der provisorischen Gedenkstätte in der Hauptstadt Kiew Windlichter auf, wie das Präsidialamt am Mittwoch mitteilte.

An der Zeremonie unter Ausschluss der Öffentlichkeit nahmen auch Ministerpräsident Wladimir Groisman und Parlamentschef Andrej Parubij teil. Außenminister Pawlo Klimkin weilt unterdessen bei der Antisemitismus-Konferenz in Wien und traf Bundeskanzler Sebastian Kurz sowie Kardinal Christoph Schönborn.

Friedliche Proteste führten zu roher Gewalt
Die Massenproteste für ein Abkommen mit der EU und gegen eine Annäherung an Russland hatten am 21. November 2013 friedlich begonnen. Allerdings eskalierte der Konflikt zwischen Staatsmacht und Demonstranten im Jänner und Februar 2014. Knapp 100 Menschen wurden damals getötet, darunter mindestens 17 Polizisten. Der russlandfreundliche Präsident Viktor Janukowitsch wurde gestürzt.

Die anschließende Annexion der Halbinsel Krim durch Russland und der bis heute andauernde Krieg in der Ostukraine führte zur schwersten Krise zwischen dem Westen und Russland seit Ende des Kalten Krieges.

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