29.10.2018 22:08 |

Zur Abschreckung

USA schicken 5200 weitere Soldaten an Südgrenze

Zur Abschreckung Tausender Migranten aus Mittelamerika, die sich derzeit in Mexiko auf dem Weg Richtung Norden befinden, schicken die USA mehr als 5200 weitere Soldaten an ihre Grenze zu Mexiko. Wie General Terrence O‘Shaughnessy am Montag erklärte, sollen darunter auch bewaffnete Truppen sein.

Die nun entsendeten Soldaten sollen die Grenzschutzbehörde CBP und gut 2000 Soldaten der Nationalgarde unterstützen, die bereits jetzt ihren Dienst dort versehen. Unter den Truppen seien Pioniere, die schweres Gerät bei sich hätten, und medizinisches Personal. Auch Hubschrauber würden an die Grenze verlegt. „Unsere Befehle sind sehr klar“, sagte der General. „Wir werden die Grenze sichern.“

Flüchtlingskarawane seit Mitte Oktober unterwegs
Eine Gruppe von Migranten war am 13. Oktober in der honduranischen Stadt San Pedro Sula losmarschiert und hatte mehrere Grenzstationen überwunden. Nach und nach schlossen sich weitere Migranten an. Mittlerweile sollen sich 3000 bis 5000 Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador in dem Zug befinden, der sich mittlerweile durch Mexiko bewegt. Ziel sind die USA.

Die meisten möchten die Grenzstadt Tijuana erreichen. Bis zu der Stadt, die an das kalifornische San Diego grenzt, waren es am Montag für den Treck noch rund 3500 Kilometer. Es gibt kürzere Strecken an die US-Grenze, die jedoch durch die östlichen Bundesstaaten Veracruz, Tamaulipas und Nuevo Leon führen und wegen der dortigen Konflikte zwischen mexikanischen Drogenkartellen weitaus gefährlicher sind.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).