Fast zu kitschig, um wahr zu sein! Thomas Eichberger feierte in Graz gegen Schweden trotz des 31:34 ein Handball-Teamdebüt nach Maß.
Die Nervosität hatte er schon unter der Woche aufgebraucht. Ziemlich cool war der Grazer Lokalmatador Thomas Eichberger, als er in seiner Heimhalle nach knapp 40 Minuten eingewechselt wurde. Immerhin war das sein Debüt im Handball-Nationalteam, das nicht besser hätte beginnen können. Erste Aktion, erste Parade, weitere vier folgten in kurzer Zeit. Fast zu kitschig, um wahr zu sein.
Ein neuer Torhüter-Stern, der Druck auf das Standard-Duo Bauer/Pilipovic machen könnte, ist aufgegangen. „Er hat Stimmung reingebracht“, kam vom neuen Teamkapitän Nikola Bilyk Lob. Der sich beim 31:34 gegen Vize-Europameister Schweden im zweiten Spiel des EURO-Cups im neuen Grazer Sportpark erneut auf Topniveau bewegte.
3000 Fans füllten jenen bis auf den letzten Platz. So glanzvoll die Arena ist, für die Heim-EURO 2020 ist sie kein Thema, weil sie den Mindestanforderungen von 5000 nicht entspricht.
Christian Pollak, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.