Lenny Kravitz ist wieder da. Und zwar mit seinem siebenten Studioalbum "Baptism". Passend zum Albumtitel sieht man am Cover einen in Blut badenden, nackten Lenny Kravitz. Ähm, ja, und das Album selbst? Solide Handarbeit, wie üblich.
Vom Erneuerer des Rock 'n Roll Anfang der 90erJahre ist ja schon auf den letzten Alben nichts mehr übriggeblieben und in dieser Hinsicht bleibt Lenny Kravitz auch aufdem neuen Album konsequent. Die meisten Songs klingen sehr roh,nicht glatt poliert, sehr funkig, aber eben nicht wirklich neu.Von den 13 Tracks am Album sind sicherlich die Hälfte Radio-tauglich,die Vorabsingle "Where are we runnin?" gibt in dieser Hinsichtden Takt vor.
Der spannendste Song am Album ist sicherlich TrackNo. 6 "Sistamamalover", der ob seiner Andersartigkeit vom Restdes Albums hervosticht. Zu erwähnen ist dann auch noch derSong "Storm", den Lenny mit Hip-Hop-gott Jay-Z aufgenommen hat- übrigens Lennys erste Kollaboration mit einem Hip-Hopper.Und: hoffentlich auch die letzte, denn da haben andere Rock/Metal-Künstler(schlag nach bei Aerosmith, oder beim "Judgement Night"-Soundtrack)wesentlich interessantere Sachen mit Hip Hoppern gemacht.
Und weil Lenny ja auch ein Womanizer erster Klasseist (hat eben erst gestanden, dass er ein Penis-Piercing hat,das die Frauen ganz verrückt macht) gibt es natürlichauch die eine oder andere Schmusenummer am Album. Da kommt auchradiotechnisch wohl noch was auf uns zu...
Fazit: 7,5 von 10 getauften Penisringenfür "Baptism"
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