Auch Simon Eder und Fritz Pinter, die mit je einem Fehlschuss die Plätze 10 bzw. 22 belegten, schufen sich eine gute Ausgangsposition für das 12,5-km-Verfolgungsrennen am Sonntag. Daniel Mesotitsch (36./3 Fehler) und Michael Hauser (49./3 Fehler) komplettieren das ÖSV-Quintett für den morgigen Bewerb. Einen rabenschwarzen Tag erwischte hingegen Christoph Sumann. Der Mann im Gelben Trikot verzeichnete acht Fehlschüsse und konnte sich mit Rang 103 nicht für das Jagdrennen qualifizieren.
Brutales Rennen bei Wind und Kälte
"Es war wirklich ein brutales Rennen. Das Schießen war durch den Wind und die Kälte extrem schwierig, aber ich habe meine Serien gut durchziehen können", sagte der 21-jährige Landertinger, der den sechsten Podestplatz seiner noch jungen Karriere schaffte. "Läuferisch habe ich mich am Anfang etwas schlaff gefühlt, bin dann aber von Runde zu Runde besser in Schwung gekommen. Die Schlussrunde hat super gepasst."
Auch Trainer Reinhard Gösweiner hatte Grund zur Freude: "Wenn einer ausfällt, kann sofort der Nächste einspringen. Bei Sumann war es schade, er hatte durch den drehenden Wind extrem schwierige Bedingungen. Die Leistung von Landertinger war natürlich super. Stark, dass er sich nach seiner Erkältung gleich wieder so top präsentiert."
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