Mo, 24. September 2018

„Körperlich inaktiv“

06.09.2018 06:00

WHO warnt vor zu wenig Bewegung

27,5 Prozent der Menschen weltweit bewegen sich nicht genug. Das geht aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor, die pro Woche 150 Minuten Bewegung oder 75 Minuten Sport empfiehlt. Auch in Österreich waren im Jahr 2016 ganze 30,1 Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend körperlich aktiv.

In Österreich betätigen sich mehr Frauen (33,6 Prozent) als Männer (26,4 Prozent) körperlich zu wenig. Andere Länder schneiden aber schlechter ab: In Deutschland sind etwa gleich 42,2 Prozent zu inaktiv. Unter den wirtschaftlich vergleichbaren Staaten sind nur die Portugiesen, Neuseeländer und Zyprioten noch fauler. Die wenigsten Probleme mit körperlich inaktiven Menschen gibt es in Uganda (5,5 Prozent), Mosambik, Lesotho und Tansania, die größten in Kuwait (67 Prozent), Amerikanisch-Samoa, Saudi-Arabien und dem Irak.

Der WHO-Bericht basiert auf 358 Studien aus 168 Staaten mit 1,9 Millionen Teilnehmern. Menschen in reicheren Ländern sind dabei meist weniger aktiv (37 Prozent) als Menschen in ärmeren Ländern (16 Prozent). Die WHO hat sich zum Ziel gesetzt, die körperliche Aktivität der Menschen bis 2030 deutlich zu steigern.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.