Nach Xhaka-Kritik

Causa Doppelstaatsbürger: Initiator tritt ab

Es ist nicht einmal fünf Wochen her, dass der Generalsekretär des Schweizer Fußballverbandes, Alex Miescher, vorschlug, dass die Schweizer darüber nachdenken sollen, Doppelstaatsbürger in der Nationalmannschaft künftig komplett zu verbieten. Nach den Kritiken der letzten Tage, vor allem nach jener von Nationalspieler Granit Xhaka, trat der Schweizer Funktionär jetzt zurück.

Die Debatte entstand vor allem nach dem berüchtigten Doppeladler-Jubel der Schweizer Teamspieler gegen Serbien bei der WM. Viele Schweizer Bürger taten ihren Unmut darüber kund, dass ihre Spieler ihren Jubel einer anderen Nation widmeten. Da kam Miescher mit dem Vorschlag, dass künftig keine Doppelstaatsbürger mehr in der Schweizer „Nati“ spielen sollen. Auch, weil die Schweiz viele Spieler ausbildet, die dann doch für das Heimatland ihrer Eltern spielen wollen. Der Schweizer Star Granit Xhaka erklärte, die Aussagen Mieschers hätten ihn und weitere Doppelbürger in der Nationalmannschaft irritiert.

In einem Tweet tat nun der Schweizer Fußballverband kund, dass SFV-Generalsekretär Alex Miescher um seine Freistellung bat.

Seit 2009 im Einsatz
Die Missverständnisse der letzten Wochen würden seinen Rückblick zwar etwas trüben, dennoch gehe er „mit dem Gefühl von Dankbarkeit, erfüllende Jahre erlebt und Freunde fürs Leben gefunden zu haben“. Miescher arbeitete seit 2009 als Generalsekretär für den SFV,

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