Di, 11. Dezember 2018

Baustelle VOEST-Brücke

10.08.2018 08:30

Bei 36 Grad bekamen Arbeiter in Linz hitzefrei!

Lärm und Staub, damit leben 120 Bauarbeiter auf der Voest-Brücken-Baustelle in Linz. Auch am heißesten Tag des Jahres. Doch bis zum Hitzehöhepunkt von 36 Grad musste am Donnerstag nicht geflext, geschweißt und Beton gegossen werden. Die Arbeiter bekamen um 14 Uhr Hitzefrei. Während der Arbeit gilt immer: viel trinken.

120 Bauarbeiter waren auch am heißesten Tag des Jahres auf der Voest-Brücken-Baustelle im Einsatz.  Bis zum Hitzehöhepunkt von 36 Grad musste am Donnerstag nicht geflext, geschweißt und Beton gegossen werden. Um 14 Uhr war hitzefrei. 

Vier bis fünf Liter Wasser
Dessen sind sich auch die Arbeiter bewusst. „An so extrem heißen Tagen, trinke ich schon vier bis fünf Liter Wasser am Tag“, erzählt Polier Manfred Schneider. Außerdem sucht er immer wieder den kühleren Baucontainer auf, um etwas zu verschnaufen. Auf ähnliche Weise versucht auch Baggerfahrer Thomas Krammer der Hitze entgegen zu wirken: „Ich mische in mein Mineralwasser immer Magnesiumtabletten. Außerdem habe ich zum Glück in meinem Führerhaus eine Klimaanlage.“ Auch auf die richtige Ernährung gehört geachtet. So wird an Tagen wie am Donnerstag gerne auf eine leichte und kalte Jause zurück gegriffen.

Auf Sicherheit wird Wert gelegt
Trotz der hohen Hitze darf aber natürlich auch die Sicherheit der Mitarbeiter nicht vernachlässigt werden. „Mit nackten Oberkörper zu arbeiten, wie es früher oft der Fall war gibt es bei mir nicht. Wegen der Sicherheitsbestimmungen trage ich immer Helm und eine Warnweste“, so Schneider. „Bei Arbeiten auf der Donau ist zusätzlich immer eine Schwimmweste zu tragen“, achtet auch Krammer immer auf vorgeschriebene Kleidung.

Hilfe durch die Bauleitung
Die Bauleitung versucht, den Arbeitern so viel zu helfen wie möglich, gibt etwa auf einer betriebsinternen Internetseite Tipps  zum Thema „Arbeiten in der Hitze“. „Grundsätzlich gibt es bei einer Baustelle einen Baubeginn und ein Bauende, wie das Wetter dazwischen ist, ist egal, Hauptsache man wird rechtzeitig fertig. Bei solch heißen Temperaturen muss man allerdings flexibel sein. So haben wir Betonarbeiten, welche für Donnerstag geplant waren, auf nächste Woche verschieben müssen, weil es gerade einfach viel zu heiß dafür ist“, erklärt Paul Weiss Bauleiter von der Firma Swietelsky.

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