Do, 18. Oktober 2018

Von Zypern nach Ö

05.08.2018 06:00

Geldfälscher-Brüder verschickten „Blüten“ per Post

Falschgeld per Post aus dem Internet bestellt! So lautete die kriminelle Geschäftsidee eines Geschwisterpaares von der Insel Zypern. Doch das Duo hatte die Rechnung ohne die rot-weiß-roten Behörden gemacht. Diese erstickten ein langfristiges illegales Abkassieren bereits im Keim.

Weil die weiterführenden Ermittlungen nicht gestört werden sollten, wurde erst jetzt bekannt, dass Ende Juni in Österreich für einen mutmaßlichen Geldfälscher die Handschellen geklickt hatten. Der schwerwiegende Verdacht: Der 28-Jährige soll gemeinsam mit seinem Bruder (23) von der zypriotischen Stadt Larnaka aus ein Geldfälscher-Netzwerk aufgezogen haben.

Die mitentscheidende Rolle in dem „Blüten-Krimi“ spielte das Internet. Über eine versteckte Webseite war es Interessenten möglich, das Falschgeld „made in Zypern“ zu bestellen und sich per Post nach Hause liefern zu lassen.

Laptops, Tablet und Mobiltelefone sichergestellt
Das Geldfälscher-Duo hatte sich auf 10- und 50-Euro-Noten spezialisiert. Bei der zweiten Festnahme auf der Insel der antiken Liebesgöttin Aphrodite stellten die Behörden neben einigen Blüten auch Laptops, Tablets und Mobiltelefone sicher. Wie viel Falschgeld in Umlauf gebracht wurde, wird noch genau ermittelt.

Matthias Lassnig und Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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