Mo, 15. Oktober 2018

Wien „abgehängt“

24.07.2018 14:48

Eigentum im Westen Österreichs besonders teuer

Wer Wohnung oder Haus sein Eigen nennen will, muss besonders im Westen Österreichs tief in die Tasche greifen: Acht der zehn teuersten Bezirke Österreichs liegen in Tirol bzw. Vorarlberg. In Niederösterreich und dem Burgenland sind die eigenen vier Wände hingegen am billigsten zu haben. Wien liegt auf dem fünften Platz, die Preise ziehen dort aber weiter an.

Das teuerste Pflaster für Wohneigentum ist Kitzbühel, wo pro Quadratmeter im Median 5.780 Euro fällig werden. Auf Platz zwei der kostspieligsten politischen Bezirke landet Innsbruck mit 5.050 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Salzburg mit 4.740 Euro. In Dornbirn schlagen die Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen und Häusern mit 4.320 Euro zu Buche. Basis für die Daten waren die bei immowelt.at im ersten Halbjahr 2018 gelisteten Wohnungen und Häuser. Die Preise geben den Median (die Hälfte teurer, die Hälfte billiger) der angebotenen Immobilien wieder.

Erhebliche Preisunterschiede in Wien je nach Bezirk
In Wien muss man pro Quadratmeter im Mittel 4.250 Euro hinlegen, abhängig von der Lage der Immobilie. Doch auch in den Außenbezirken drängen längst Neubauten auf den Markt, die für steigende Preise sorgen.

Burgenland: Keine erhöhte Nachfrage nach Wohnraum
Deutlich weniger muss man in Bezirken berappen, die etwa an Tschechien oder Ungarn grenzen. Am erschwinglichsten ist Gmünd, wo Immokäufer nur 830 Euro pro Quadratmeter zahlen. Eine günstige Alternative im Vergleich zu den Preisen im Westen Österreichs sind auch Horn (920 Euro), Oberwart (1.080 Euro) und Hollabrunn (1.090 Euro). „Im Gegensatz zu den wirtschaftlich starken Bundesländern wie Salzburg oder Tirol steigen die Einwohnerzahlen im Burgenland nur sehr langsam an, sodass es keine erhöhte Nachfrage nach Wohnraum gibt.“

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