Do, 16. August 2018

Bei Kroos und Co.:

13.07.2018 06:17

Wolf in der Star-Agentur

Wirft man einen Blick auf die Manager der Meisterkicker, entsteht der Eindruck, dass viele bereits bei einem Champions League-Klub tätig sein müssen. Zumindest wenn man nach den „Kollegen“ bei den diversen Beratungsfirmen geht.

Salzburg spielte in der vergangenen Saison in der Bundesliga streng genommen in einer eigenen Liga. Wie die 13 Punkte mehr am Konto (83 zu 70) auf den Zweiten Sturm eindrucksvoll untermauerten. Der beachtliche Vorsprung der Bullen auf den Rest Österreichs in so vielen Belangen lässt sich aber nicht nur anhand von Zahlen darstellen.

Wirft man einen Blick auf die Manager der Meisterkicker, entsteht der Eindruck, dass viele bereits bei einem Champions League-Klub tätig sein müssen. Zumindest wenn man nach den „Kollegen“ bei den diversen Beratungsfirmen geht. Der jüngste Aufstieg zu einer großen internationalen Agentur glückte Hannes Wolf. Seit Anfang Juni zeichnet Sportstotal für die (Transfer-)Geschicke des gebürtigen Grazers verantwortlich. Die Agentur aus Deutschland, für die unter anderem Ex-Bundesliga-Stürmer Jan Schlaudraff tätig ist, arbeitet nämlich auch mit Real Madrids Toni Kroos, Marco Reus (Dortmund) und seit wenigen Tagen zudem Ex-Bullen und noch Leipziger Dayot Upamecano sowie dem Salzburger Ray Yabo zusammen.

Hochkaräter im Portfolio weist etwa auch arena11 auf. Die Deutschen, die sehr eng mit RB Leipzig und Ralf Rangnick zusammenarbeiten, „beherbergen“ die Liverpool-Stars Sadio Mané und Naby Keita. Aber eben auch die Salzburg-Bullen Xaver Schlager und Stefan Lainer. Auf ausländische Agenturen vertrauen zudem Diadie Samassekou - er ist laut transfermarkt.at mit 18 Millionen Euro teuerster heimischer Bundesliga-Kicker -, Munas Dabbur und Hee-Chan Hwang. Stürmer Hwang ist bei Sports United und in Südkoreas Team übrigens Kollege von Tottenham-Hero Heung-Min Son.

Eine Topagentur wie im Falle Wolfs bedeutet aber nicht, dass ein Wechsel zu einem Topklub unmittelbar bevorsteht. Klar ist jedoch, wohin die Reise einmal gehen soll. Nur wenige Nicht-Bullen sind bei vergleichbar namhaften Gesellschaften: Etwa Sturms Peter Zulj (Rogon) oder Rapids Christoph Knasmüllner (SEG).

Valentin Snobe
Valentin Snobe

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