Infrastruktur-Ausbau:

ÖBB investieren in Oberösterreich 1,7 Milliarden €

Oberösterreich
10.07.2018 13:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das Infrastrukturprogramm der ÖBB für die nächsten fünf Jahre ist auf Schiene! Bis 2023 werden in Oberösterreich 1,7 Milliarden Euro investiert. Das Geld fließt nicht nur in die Modernisierung und den Ausbau der 866 Schienenkilometer, sondern auch in die Sanierung von Bahnhöfen und den Bau von Parkplätzen.

Ein „Jahrhundertprojekt“ ist für ÖBB-Chef Andreas Matthä und Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) der viergleisige Ausbau der Westbahnstrecke Linz-Wels. Im gestern präsentierten Infrastrukturprogramm spielt deshalb das 1,25-Milliarden-Euro-Projekt auch die zentrale Rolle. Geplant sind vier Hochleistungsgleise, die ab 2026 Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h ermöglichen sollen. Der Baubeginn ist für kommendes Jahr mit Arbeiten an der Westseite des Linzer Bahnhofs geplant.

Neues Parkdeck in Wels
 Keine Zukunftsmusik ist der Bau des Parkdecks beim Welser Bahnhof. Noch in diesem Sommer werden auf mehreren Etagen 545 Pkw abgestellt werden können.Die Errichtung neuer Park-and-ride-Anlagen sind heuer auch in Kirchdorf, Neuhofen/Krems, Kematen/Krems, Rohr, Lengau und Taufkirchen/Pram geplant.

Verbesserung des Mobilfunks
 Ebenfalls in Arbeit ist die Verbesserung des Mobilfunkempfangs entlang der wichtigsten Strecken. Laut ÖBB stehen dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung.

WLAN-Ausbau in Bahnhöfen
 Weiters wird in den Bahnhöfen Ried/Innkreis, Vöcklabruck und Steyr die WLAN-Verbindung ausgebaut.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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