Mo, 24. September 2018

Bande gesprengt

19.06.2018 16:16

Mädchen für Sexarbeit geködert: Topmodel in Haft

Ihr Auftritt bei der Miss-Venezuela-Wahl war ein „goldenes Ticket“ in die Welt der Schönen und Reichen. Nun sitzt Mariana P. (für sie gilt die Unschuldsvermutung) hinter Gittern. Das Topmodel soll für die jüngst in Wien und Niederösterreich gesprengte Sex-Bande Mädchen für die Zwangsprostitution mit falschen Versprechen geködert haben.

Sie hat damals knapp nicht gewonnen - aber sie war die Einzige der Kandidatinnen, die in Venezuela durch den Miss-Bewerb in der Folge Karriere machte.

Mädchen über Social-Media-Plattformen kontaktiert
Als Topmodel und Glamour-Girl war das Gesicht der 21-Jährigen in ihrer Heimat allgegenwärtig. Junge Mädchen schauten zu ihr auf - und vertrauten ihr. Und das soll sich die von heimischen Ermittlern gesprengte Sex-Bande zunutze gemacht haben. Laut venezolanischen Medien habe die Verdächtige vor allem über Social-Media-Plattformen junge Frauen in Venezuela kontaktiert und ihnen vermeintliche Traumjobs in Österreich angeboten.

Ob Stellen als Dienstmädchen mit einem angeblichen Stundenlohn bis zu 150 Euro oder als gut bezahlte Models bei einer seriösen Agentur - geendet hat die Reise für die Opfer in der Zwangsprostitution in Wien und Niederösterreich. Nachdem eines der misshandelten und gefangen gehaltenen Mädchen zur Polizei gegangen war, wurden 14 ihrer Leidensgenossinnen befreit und fünf Verdächtige verhaftet. Darunter auch das Topmodel.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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