Kapfenberg - Salzburg 0:2
Salzburg setzte sich in einer schwachen Partie im Franz-Fekete-Stadion vor 3.560 Besuchern mit 2:0 durch. Die Elf von Coach Huub Stevens holte sich damit Selbstvertrauen vor den wichtigen Heimspielen gegen Rapid und Lazio Rom. Vor der Pause war das Spiel auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Salzburger machten wenig, die Elf von Werner Gregoritsch fand nur eine Halbchance vor.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie etwas besser. Der diesmal von Beginn an aufgebotene Scharrer schoss nach einer schönen Täuschung aufseiten der Steirer aber drüber (53.). In der letzten halben Stunde nahm der Nebel dann noch einmal zu und die Zuschauer bekamen auch noch Tore zu sehen. Nach einem Zuspiel von Ulmer ließ Leitgeb den heranrutschenden Osoinik aussteigen und ließ Wolf im Abschluss keine Chance (65.). Für die Gäste gab es trotzdem eine schlechte Nachricht, Franz Schiemer musste in der 80. Minute verletzungsbedingt vom Feld getragen werden.
Und in der Nachspielzeit machte Barry Opdam den Sack endgültig zu. In einer Kombination zweier eingewechselter Spieler traf der gelernte Abwehrspieler nach Idealflanke von Zickler. In der 95. Minute wurde die Partie kurz unterbrochen, da ein Fan vor dem Appfiff aufs Feld gelaufen war.
Kärnten - Mattersburg 0:3
Die Tage von Frenkie Schinkels als Kärnten-Trainer sind vorbei. Das abgeschlagene Schlusslicht verlor das Heimspiel gegen Mattersburg klar 0:3. Ein Triple-Pack des Ungarn Robert Waltner (4., 35., 73.) leitete das Ende der Ära Schinkels ein, wurde doch gleich nach dem Match eine Vorstandssitzung einberufen, bei der der Trainer zurücktrat (siehe Infobox).
Die Burgenländer erwischten einen optimalen Start: Nach einem Corner von Spuller kam der Ball via Naumoski und Schmidt zu Waltner, der per Kopf bereits in Minute vier auf 0:1 stellte. Die Abwehr der Hausherren hinterließ dabei einen ebenso katastrophalen Eindruck wie beim zweiten Gegentreffer: Atan tankte sich auf linken Seite durch und schloss sein Solo mit einem Idealpass auf Waltner ab, der in eiskalter Manier nach einem kurzen Haken zwischen die Beine von Schlussmann Weber zum 0:2 traf (35.).
Nach der Pause wurde der Nebel so stark, dass Schiedsrichter Thomas Einwaller die Partie nach 50 Minuten unterbrach, um die Kärntner, die in ihren grauen Garnituren kaum mehr zu erkennen waren, zum Dressen-Wechsel in die Kabine zu schicken. Doch auch in den neuen gelben Trikots und schwarzen Hosen schafften die Gastgeber vor 4.500 Zuschauern den Umschwung nicht. Im Gegenteil, sie kassierten nach einem blitzschnellen Konter noch das dritte Gegentor.
Sturm Graz - Ried 0:2
Sturm Graz hat eine bittere 0:2-Heimschlappe gegen Ried kassiert. Im Duell der Tabellennachbarn schossen Lexa (59.) und Nacho (83.) die Oberösterreicher zum zweiten Erfolg bei Sturm überhaupt. Damit kamen die fünftplatzierten Rieder trotz des Fehlens von Kapitän Drechsel, Hackmair und Hadzic bis auf einen Punkt an Sturm (4.) heran. In den vergangenen neun Spielen kassierte die Truppe von Paul Gludovatz nur eine Niederlage. Die Steirer, die nach dem 0:1 bei der Wiener Austria die zweite Niederlage in Folge erlitten, laufen nun Gefahr, den Anschluss an die Spitze zu verlieren.
In der ersten Hälfte konnten die Grazer gegen die im 3-3-3-1 spielenden Gäste kaum Akzente setzen. Gute Einschuss-Möglichkeiten blieben auf beiden Seiten aus. Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Schiedsrichter Grobelnik das Spiel wegen Nebels kurzzeitig unterbrechen. Danach wurde Sturm stärker, ohne aber gefährlich zu werden. Das erste Tor ging denn auch auf das Konto der "Wikinger": In der 59. Minute setzte sich Nuhiu im Kopfballduell durch, verlängerte den Ball auf Lexa, der aus über 20 Metern Gratzei keine Chance ließ. Ried nutzte die Inkonsequenz der Hausherren in der Schlussphase durch Nacho sogar noch zum 2:0.
Wiener Neustadt - LASK verschoben
Starker Nebel hat zur Absage der Partie Wiener Neustadt - LASK geführt. Hatte es am frühen Nachmittag noch so ausgesehen, als könne das Spiel wie geplant über die Bühne gehen, entschied sich Schiedsrichter Alexander Harkam gegen 17 Uhr dafür, das Match abzusagen. Die Sichtbehinderung sei zu groß gewesen, wie die Bundesliga mitteilte. Das Spiel wird am 25. November, um 19 Uhr nachgetragen. Zu diesem Zeitpunkt findet auch das Nachtragsspiel Rapid - Sturm statt.
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