12.06.2018 21:44 |

Neue Richtlinie

Rasenmähertraktoren und Golfwagerl im EU-Visier

Für gehörigen Wirbel - zwischen Halmen und Gräsern - sorgt eine geplante neue EU-Richtlinie! Denn Brüssel strebt offenbar sogar eine Haftpflichtversicherung für Rasenmähertraktoren und Golfwagerl an - selbst wenn sie nur auf Privatgrund gefahren werden!

„Prinzipiell stecken hinter dieser EU-Richtlinie ja gute Absichten. Denn primär geht es darum, die Bestimmungen zu vereinheitlichen, sodass zum Beispiel ein heimischer Autofahrer bei einem Unfall im EU-Ausland unbürokratisch und sofort vollen Versicherungsschutz genießt. Jeder Halter beziehungsweise Fahrer eines Vehikels muss, gleich welcher Art des Fahrzeugs, demnach haftpflichtversichert sein“, erläutert SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried.

Autodrom-Fahren bald nur mit Versicherung erlaubt?
Kritisiert wird von Skeptikern, dass Brüssel offenbar gleich alles über den Kamm schert und keinen Unterschied macht. Deshalb könnten selbst kleinste Traktoren, die diesen Namen nicht einmal verdienen, nicht mehr über den eigenen Rasen im Garten knattern, ohne dass der jeweilige Besitzer für dieses Vehikel haftpflichtversichert ist. Gleiches gilt für Golfwagerl. Sogar für Autodrom-Fahrzeuge müsste demnach eine Versicherung abgeschlossen werden.

Alarm schlagen auch die internationalen Motorsportverbände! Denn Brüssel strebt sogar an, Kollisionen bei offiziellen Bewerben auf Rennstrecken wie normale Unfälle polizeilich untersuchen zu lassen.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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