So schnell kann es gehen! Anfangs noch gefeiert, muss sich Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli nun heftige Kritik gefallen lassen. Auch in Zandvoort gab’s für Toto Wolffs „Quoten-Max“ einen „Nuller“.
Die Formel 1 sei schlichtweg „keine Schule“, stellt Jacques Villeneuve, Weltmeister von 1997, klar. „Du sollst ein paar harte Rennen haben und dich dann Schritt für Schritt steigern – so, wie es Bortoleto gemacht hat. Antonelli macht das nicht“, gab’s bereits vor dem Grand Prix der Niederlande Gegenwind für den 19-jährigen Italiener.
Im Rennen folgte dann der nächsten Dämpfer für den Mercedes-Piloten. Antonelli drehte beim Versuch, Charles Leclerc zu überholen, den Ferrari-Mann in der Steilkurve in die Streckenbegrenzung. Dafür bekam er eine Zeitstrafe, am Ende wurde er nur 16.
„Ein neuer Max Verstappen ist er sicher nicht“
„Man könnte sagen, er ist der Quoten-Max für Toto“, meint Experte Ralf Schumacher bei Sky. „Er ist im Eilverfahren diese ganzen Nachwuchsklassen durchlaufen, wenn man dann oben ankommt, braucht das Zeit. Aber der Speed ist da. Die Erfolge werden schon kommen, in der Kombination mit Mercedes ist da noch viel zu erwarten.“ Doch für den deutschen Ex-Piloten steht fest: „Ein neuer Max Verstappen ist er sicher nicht.“
Großer Rückstand auf Teamkollegen
Dass er es draufhat, hat Antonelli in dieser Saison bereits bewiesen: Mitte Juni war er in Kanada sensationell auf Rang drei gerast und war damit im Alter von 18 Jahren, 9 Monaten und 21 Tagen der drittjüngste Pilot auf einem Podium.
Hier der WM-Stand:
In der Formel-1-Weltmeisterschaft liegt Antonelli inzwischen nur noch auf Rang sieben – bereits 120 Punkte hinter seinem Teamkollegen George Russell. „Bei Red Bull würde er mit diesen Leistungen nicht mehr im Auto sitzen“, sagt Villeneuve.
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