Mi, 19. Dezember 2018

Gemeinde gibt auf

02.05.2018 16:26

Lavamünd lässt Zivilklage gegen den Verbund fallen

Die Hochwasserkatastrophe von 2012 ist für die Justiz wohl erledigt. Nachdem die Staatsanwaltschaft, wie berichtet, das Strafverfahren gegen den Verbund eingestellt hat, zieht die Gemeinde Lavamünd nun auch ihre Zivilklage über 600.000 Euro zurück. Als „Zuckerl“ dafür beteiligt sich der Verbund am Hochwasserschutz.

„Uns wurde von unserem Rechtsvertreter dazu geraten, das zivilrechtliche Verfahren einzustellen“, sagt Vizebürgermeister Gerd Riegler. Dafür habe der Verbund, der ja das Kraftwerk in der Marktgemeinde betreibt, sich bereit erklärt, die Kosten für den Anwalt zu übernehmen. Verbund-Sprecher Robert Zechner betont: „Nach Einstellung des strafrechtlichen Verfahrens freut es uns, dass zivilrechtlich ein Vergleich geschlossen worden ist. Unsere Stellungnahme war immer klar.“ Die Mitarbeiter im Kraftwerk hätten bei der Steuerung korrekt gehandelt. Zechner: „Es hat sich um ein extremes Naturereignis gehandelt.“

Bürgermeister Josef Ruthardt: „Wir sind froh darüber, dass sich der Kraftwerksbetreiber an den Kosten des Hochwasserschutzes beteiligt.“ Der Verbund steuert zu Baukosten von 17,5 Millionen Euro, finanziert von Land und Bund, 1,9 Millionen Euro bei.

Ruthardt: „Für uns bleibt ein Aufwand von 140.000 Euro.“

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