Europa-League-Wunder

Salzburg-Jubel: „Ein echtes Märchen für uns!“

Fußball International
13.04.2018 07:23
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Red Bull Salzburg glückte gegen Lazio die nächste historische Sternstunde. Der österreichische Meister steht im Halbfinale, in dem Walke und Co. auf Arsenal, Marseille und Atlético Madrid treffen können. Es herrschte grenzenloser Jubel (siehe Video oben)!

Salzburgs märchenhafte Europacup-Reise? Sie scheint einfach nicht zu Ende gehen zu wollen! Nach 16 Partien auf internationalem Parkett ohne Niederlage - darunter die Sternstunden gegen Marseille sowie Real Sociedad und Dortmund - schien beim „Doppel“ gegen Lazio Rom im Viertelfinale der Europa League das Aus zu kommen. Wofür sich Österreichs Meister nicht zu schämen gebraucht hätte. Die Römer sind Dritter in der Serie A, punktegleich mit Stadtrivale AS Roma. Jenem Team, das niemand Geringeren als Barcelona aus der Champions League bugsiert hat.

Ein Hauch der Königsklasse war auch am Donnerstag in Wals-Siezenheim zu spüren. Angetrieben von 30.000 Fans boten die Bullen den Italienern erneut einen großen Fight und unterstrichen dabei wie schon im Hinspiel ihr immenses Kämpferherz: Glückte in Rom beim 2:4 zweimal der Ausgleich, brauchten Dabbur und Co. nach Immobiles Führungstor nur Sekunden für den Treffer zum 1:1.

Eine grandiose Gala
Dann sorgten die Euro-Fighter für eine der vielleicht größten Europacup-Vorstellungen aller Zeiten: Binnen vier Minuten nahmen Haidara, Hwang und Lainer die völlig planlosen Römer auseinander, erhöhten auf 4:1.

„Jetzt bitte Arsenal“
Spätestens ab der 76. Minute glich die Bullen-Arena einem Tollhaus, es hielt niemanden mehr auf den Sitzen. Auch Bullen-Mäzen Didi Mateschitz sprang wie von der Tarantel gestochen in der Sky Lounge vor Begeisterung auf. „Das ist wirklich außergewöhnlich, ein Märchen! Jetzt ist kein Traum mehr verboten. Wir sind die glücklichste Mannschaft“, strahlte Stefan Lainer über beide Ohren. Xaver Schlager, einer der überragenden Akteure im Team von Marco Rose, meinte: „Jetzt will ich endlich meinen Lieblingsverein Arsenal als Gegner bekommen!“

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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