Rudi Fußi tobt:

„A**** von Flüchtlingen lieber als FP-Klubobmann“

Österreich
09.04.2018 10:08

Der umtriebige Kabarettist Rudi Fußi, der vor der Nationalratswahl 2017 auch als Redenschreiber und Berater für Ex-Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern tätig war, ehe sich die SPÖ von ihm distanzierte, ist am Sonntag wieder einmal als Kritiker der FPÖ in Erscheinung getreten. Auf Twitter verkündete Fußi mit derben Worten, dass er absolut nichts von FP-Klubobmann Johann Gudenus hält ...

Konkret ließ Fußi, der 2017 in der Dirty-Campaigning-Affäre um den SPÖ-Berater Tal Silberstein eine wichtige Zeugin unter Druck gesetzt haben soll, Gudenus wissen: „Mir ist jeder Flüchtling am Arsch lieber als der Gudenus im Gesicht. Es ist inakzeptabel, dass derartige Hetzer in einer Regierung(spartei) unseres Landes sitzen.“

Gudenus-Auftritt bei „Im Zentrum“
Fußi bezog sich mit diesem Tweet auf Gudenus‘ Auftritt am Sonntagabend in der ORF-Diskussionsrunde „Im Zentrum“, in der sich der FPÖ-Politiker zum Thema „Eine Frage der Freiheit - Wie untragbar ist das Kopftuch?“ erneut klar für ein Kopftuchverbot für moslemische Mädchen in Kindergärten und Volksschulen aussprach. Weitere Gäste in der Sendung waren unter anderem NEOS-Klubobmann Matthias Strolz, Menschenrechtsaktivistin Zana Ramadani und Integrationsexperte Kenan Güngor.

Johann Gudenus (Bild: APA/Hans Punz)
Johann Gudenus

SPÖ distanzierte sich von Fußi
Fußi stießen die Aussagen von Gudenus, der seit 4. April Vater einer Tochter ist, offenbar sauer auf. Dabei agiert Fußi selbst häufig nicht gerade zimperlich, wie die Silberstein-Affäre gezeigt hat. Die SPÖ hat sich damals sogar von ihrem Kommunikationsberater distanziert. In einer Aussendung hieß es im Oktober: „Mit Entsetzen mussten wir lesen, mit welchen Methoden Fußi gegen die ehemalige Mitarbeiterin von Tal Silberstein vorgegangen ist. Solche Einschüchterungsversuche sind unentschuldbar und keinesfalls im Sinne der SPÖ. Fußi ist weder Parteimitglied, noch steht er in einem Auftragsverhältnis zur SPÖ.“

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