Oscar Piastri startet beim Formel-1-Sprint in Katar von der Poleposition!
Der zuletzt schwächelnde McLaren-Pilot sicherte sich am Freitag den ersten Startplatz für den sechsten und letzten Sprint der Saison am Samstag (15 Uhr) und schlug damit im Dreikampf um den Weltmeister-Titel zurück. WM-Leader Lando Norris wurde Dritter (+0,230 Sekunden), Red-Bull-Star Max Verstappen musste sich auf dem Lusail International Circuit mit Startplatz sechs (+0,473) begnügen.
Zweiter wurde Mercedes-Pilot George Russell mit einem Rückstand von nur 32 Tausendstelsekunden. „Schön, wieder da zu sein“, sagte Piastri, der zuvor auch im einzigen Training die Bestzeit aufgestellt hatte, nach seinem Rundenrekord glücklich. „Es war ein guter Tag. Ich habe mich von Beginn an wohl gefühlt.“
Hier der Endstand:
Eine weitere Enttäuschung erlebte Ferrari-Pilot Lewis Hamilton. Der 40-jährige Rekordweltmeister kam nicht über Platz 18 hinaus, wodurch die Chancen auf Punkte im kurzen Rennen über etwa 100 Kilometer wohl dahin sind.
Hier der Stand in der Fahrer-WM:
Im Saisonfinish der Formel 1 hat Norris trotz des Unterboden-Fiaskos von Las Vegas alle Trümpfe in der Hand. Der 26-jährige Brite liegt derzeit 24 Punkte vor Piastri und Verstappen, sollte er seinen Vorsprung in Katar um zwei Punkte ausbauen, ist ihm der erste WM-Titel bereits vor dem letzten von 24 Saisonrennen in Abu Dhabi sicher. Sollte Norris den Grand Prix gewinnen, reicht ein Polster von 25 Zählern. Dass Norris im WM-Dreikampf von seinem Teamkollegen unterstützt wird, ist aber auszuschließen. „Wir hatten eine sehr kurze Diskussion und die Antwort ist nein“, sagte Piastri im Vorfeld.
Laut Bayer kein zusätzlicher Strategie-Poker
Im Grand Prix am Sonntag (17 Uhr) dürfen Reifensätze aus Sicherheitsgründen maximal 25 Runden am Boliden bleiben, weshalb die Piloten mindestens zweimal an die Box kommen müssen. Peter Bayer, CEO der Racing Bulls, erwartet sich dadurch aber keine Überraschungen in strategischer Hinsicht. „Wir arbeiten am Ende des Tages alle mit denselben mathematischen Modellen. Je mehr man von außen vorgibt, umso ähnlicher werden die Strategien. Der Großteil der Teams wird in relativ ähnlichen Abständen reinkommen und die Reifen wechseln“, prognostizierte der Vorarlberger im ORF.
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