30.03.2018 07:42 |

Familie schlief

Eigenes Haus angezündet: Gesuchter Oststeirer tot

Er hatte frühmorgens zunächst Brandbeschleuniger im Haus verschüttet, diesen danach angezündet und die Flucht ergriffen, obwohl seine Familie - die Ehefrau, die vier Kinder und die eigene Mutter - zu Hause schliefen. Nach Tagen der Fahndung nach einem offenbar psychisch kranken Oststeirer im Alter von 35 Jahren ist es nun Gewissheit: Der mutmaßliche Brandstifter ist tot. Seine Leiche wurde nahe der westungarischen Stadt Szentgotthard gefunden. Der 35-Jährige hatte sich das Leben genommen.

Wie berichtet, spielten sich Montagfrüh in Fehring in der Oststeiermark dramatische Szenen ab: Kurz nach 4 Uhr hatte der 35-Jährige offenbar Brandbeschleuniger im Wohnzimmer seines Hauses verschüttet und danach angezündet, ehe er die Flucht antrat. Im Haus schliefen zu diesem Zeitpunkt seine Ehefrau, die vier gemeinsamen Kinder und seine Mutter.

Sohn wurde wach und bemerkte Feuer
Der Sohn des Mannes wurde rechtzeitig wach, bemerkte das Feuer und weckte die übrigen Familienmitglieder. Der Rauch hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Raum ausgebreitet, der Brand erlosch aber wegen Sauerstoffmangels. Die 61-jährige Mutter des mutmaßlichen Brandstifters musste wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt werden.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Flüchtigen verlief zunächst ohne Ergebnis. Nun allerdings wurde seine Leiche gefunden, nahe Szentgotthard an der ungarisch-österreichischen Grenze, wie die Polizei mitteilte.

Der Oststeirer litt offenbar an einer psychischen Erkrankung. So hatte er sich vor etwas mehr als einem Monat selbst ins LKH Graz Süd-West, Standort Süd (die ehemalige Landesnervenklinik Sigmund Freud), einweisen lassen. Erst vor wenigen Tagen war er wieder nach Hause gekommen.

 krone.at
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