'Bildhauersymposion'

BP Fischer besucht Festakt zum 50-Jahr-Jubiläum

Burgenland
17.10.2009 15:43
Vor 50 Jahren wurde in St. Margarethen das international bekannte Bildhauersymposion ins Leben gerufen. Das Jubiläum bildete am Freitagnachmittag den Anlass für einen Festakt im Bildhauerhaus beim Römersteinbruch, an dem auch Bundespräsident Heinz Fischer (Bild links) sowie Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) teilnahmen. Beide würdigten dabei ebenso wie Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SP) die Verdienste von Karl Prantl (Bild rechts), der das Symposion einst ins Leben gerufen hatte.

Die Anwesenheit des Bundespräsidenten sei eine "riesige Hilfe" in einer Notsituation, wenn niemand mehr über Kultur rede, meinte Prantl, der sich an die Anfänge der künstlerischen Tätigkeit in St. Margarethen erinnerte: "Es hat sehr turbulent begonnen."

Viele namhafte Künstler hätten in St. Margarethen gearbeitet, mit jedem der einzelnen Werke sei eine Geschichte verbunden. Mit dem, was in St. Margarethen entstanden sei, sollten sich nun die Historiker befassen. Es sei jetzt die Aufgabe, "dafür zu sorgen, dass die Sorge für das Ganze nicht versiegt."

"Ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch"
Bundespräsident Fischer, der den Künstler auch schon zu Hause in Pöttsching besucht hat, zeigte sich beeindruckt vom Werk Prantls. Der Festakt biete die Gelegenheit für "ein großes Dankeschön und einen herzlichen Glückwunsch". "Pionierarbeit aus einer sehr frühen Zeit" solle heute gewürdigt werden.

Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SP) dankte dem Bildhauer für sein "großartiges Lebenswerk" und dafür, dass er vor 50 Jahren den Grundstein für diese Kulturstätte gelegt habe. Prantl sei "einer der größten Künstler, die das Burgenland je hervorgebracht hat", sagte Niessl.

Prantl habe alles getan, um eine Oase der Bildhauerei und der Skulptur zu schaffen, so Unterrichtsministerin Schmied. Die Ressortchefin kündigte auch an, dass das Bildhauerhaus, das in den 60er Jahren als Idee einer Gemeinschaftsunterkunft für die Künstler realisiert wurde, noch heuer unter Denkmalschutz gestellt und dann renoviert werden soll.

Die Geschichte des Symposions wird auch in einer Festschrift beleuchtet. Vor 50 Jahren habe in St. Margarethen das tatsächlich allererste Bildhauersymposium der Welt stattgefunden, so Belvedere-Vizedirektor Alfred Weidinger. Nun scheint auch der Grundstein für die Erhaltung der Kulturstätte gelegt: Bund, Land, die Gemeinde St. und die Esterhazy-Privatstiftung wollen eine Rahmenvereinbarung schließen.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Burgenland Wetter
5° / 14°
stark bewölkt
4° / 13°
wolkig
3° / 15°
stark bewölkt
3° / 13°
stark bewölkt
4° / 14°
wolkig



Kostenlose Spiele