Ergebnisse der Zusammenkunft drangen freilich nicht nach außen. Zur Sitzung waren neben den Obleuten der meisten Bundesländer auch Generalsekretär Fritz Kaltenegger und Klubchef Karlheinz Kopf gekommen. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, ihm werden Avancen auf das Präsidentenamt nachgesagt, ließ sich bei dem Treffen von seiner Landesrätin Johanna Mikl-Leitner vertreten.
Dass es bei dem Treffen um ein mögliches Antreten der ÖVP bei der Bundespräsidentenwahl 2010 gehen sollte, hatte Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer im Vorfeld angedeutet. Pröll hatte danach klar gemacht, dass es dazu am Donnerstag aber noch keine Entscheidung geben würde. Bereits am Sonntag hatte Pröll für eine Präsidentschaftskandidatur der ÖVP plädiert und dies auch mit "taktischen Überlegungen" begründet. Er wolle vermeiden, dass eine Oppositionspartei - also FPÖ, BZÖ oder Grüne - am Wahlabend mangels eines ÖVP-Kandidaten in "unverdiente Höhen" vorstößt.
Geheimniskrämerei bei Teilnehmern
Entsprechend schweigsam zeigte sich die ÖVP-Führungsriege dann auch vor dem Treffen. Tirols Landeshauptmann Günther Platter bestätigte beim Eintreffen kurz vor 19 Uhr lediglich, dass eine Sitzung stattfinden würde: "Wir werden uns freuen, dass der Josef Pühringer und der Herbert Sausgruber eine gute Wahl geschlagen haben", so der Tiroler.
Zu diskutieren hätte die Volkspartei natürlich noch eine Reihe von weiteren Themen, nicht zuletzt auch die Frage nach dem zukünftigen österreichischen EU-Kommissar.









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