Mo, 20. August 2018

Betreiber-Match

09.02.2018 15:52

Flugrettung in der Nacht

Durchschnittlich dreimal pro Nacht bräuchte man in der Steiermark aktuell einen Notarzt-Hubschrauber. Um Nachfrage und Angebot anzugleichen, soll Anfang 2019 erstmals ein fixer 24-Stunden-Notarzt-Heli installiert werden. Welche Firma den Zuschlag bekommt, wird spannend: ÖAMTC und ARA gelten als fixe Bewerber, aber auch ein britischer Billigflieger soll großes Interesse haben.

Ist die Sicht in der Nacht schlecht, muss der Notarzt-Hubschrauber aktuell noch auf dem Boden bleiben. Das soll sich nun aber schon bald ändern: „Wir haben die H 145, und damit das neueste Modell am Markt, gekauft. Dieser Heli hat zwei große Vorteile: Er ist nacht- und intensivflugtauglich“, sagt Andreas Griesser von der ARA-Flugrettung, die sich große Hoffnungen im Match um den neuen Stützpunkt macht.

Auch der ÖAMTC ist ein Kandidat für den Betrieb: Aktuell rüstet der Christophorus-Flugrettungsverein seine Flotte ebenfalls auf bessere Geräte auf, zudem läuft in Krems (NÖ) seit einem Jahr erfolgreich ein Pilotprojekt in Sachen Nachtflug. Spannend wird es auf jeden Fall: Da die Ausschreibung über die Katastrophenschutzabteilung des Landes europaweit erfolgt, sollen auch noch Billigbieter aus dem Ausland mitmischen.

„Das beste Konzept gewinnt“, verspricht der für die Sicherheit in der Steiermark zuständige Landeshauptmann-Vize Michael Schickhofer (SP) einen fairen Wettbewerb. Interessant wird übrigens nicht nur wer zum Zug kommt, sondern auch wo der neue Stützpunkt liegen wird; Schickhofer: „In der Nähe von St. Michael würde es aufgrund der zentralen Lage Sinn machen.“

Barbara Winkler
Barbara Winkler

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